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Josep Lluís Mateo

1. << Ohne Architektur würde die Welt unverständlich bleiben>>

35. (Architektur als Träger von Ordnung und Struktur): <<wenn es in dem Labyrinth einen Architekten gibt, dann sind wir gerettet>>

4. <<Unsere moderne Welt ist durch die Koexistenz verschiedener Wirklichkeiten gekennzeichnet, die uns oftmals zwingen im Grenzbereich, an dem Punkt, an dem verschiedene Wirklichkeiten aufeinander - und gegeneinanderstossen, zu arbeiten. In unserer Welt ist die Grenze kein Schlusspunkt mehr, es gibt Finisterre oder Land's End nicht mehr. In unserer Welt ist die Grenze das Ende von etwas und der Beginn von etwas anderem, sie ist der Gliederpunkt, ein Übergang. Das ist ein sehr gewöhnlicher Ort für das moderne Projekt>>

5. <<Mir fällt es schwer, im Mittelpunkt, im Zentrum zu stehen, von anderen umgeben zu sein. Ich ziehe es vor, an der Grenze , am Ende von etwas, zwischen zwei Dingen zu stehen: zwischen etwas Vollem und etwas Leerem>>

21. <<Die einzige Lösung ist es, woanders zu sein>>

8. <<Der Traum der 50er wurde zum Unglück der 80er… Meine Bezugspunkte als Lehrprojekt sind nicht meine zeitgenössischen>>

19. <<Ich wurde im Schosse der lokalen Architektur der 50er ausgebildet, die internationalistisch ausgerichtet war. Das hat dazu geführt, dass ich mich auf natürliche Weise in einem weitreichenderen Kontext beschreibe, wobei ich allerdings meinen Wurzeln treu bleibe>>

11b. <<Eine Stadt wie Barcelona ist eine riesige Klangkammer mit Hieroglyphen und topographischen Zügen, die sich im Laufe der Zeit immer in verschiedenen visuellen Konventionen wiederholen>>

6. <<Für diejenigen von uns, die nicht kollektiven Bewegungen - Schulen, Stilen, Generationen usw. - angehören, ist es wichtig, unsere Werke mit einem globalen Kontext zu konfrontieren… (Wie auf dem Fussballplatz: die Schiedsrichter sind gekauft und das Publikum ist feindselig. Ein jeder muss jedoch seine eigene Position, seinen Platz haben, von wo aus er ruhig und beherzt arbeiten kann)>>

22. <<Hier muss man viel laufen, um am gleichen Ort zu bleiben>>

13. <<Entscheidende Fragen: ich wäre gerne nicht stilistisch, denn ein Stil gibt Grenzen vor, innerhalb derer ich mich unwohl fühle. Architekt und Intellektueller: begrifflicher, strategischer, abstrakter, distanzierter Charakter. Architektur als etwas direkt mit der Materie Verbundenes>>

13c. <<Architektur als versteinertes Denken, Denken/cm2>>

13b. <<Die Erfahrung, die Zeit, das Alter bringen auch die Verfestigung einer Arbeitsweise mit sich. Das ist nur nützlich, wenn sie dazu dient, die Möglichkeiten zu erweitern, nicht um sie einzuschränken>>

20. <<Die wahrhafte Erfahrung des Fachmannes kann darin bestehen, sich jeder Situation mit neuen Augen, ohne Vorurteile und offen zu stellen, so als sei es das erste Mal>>

24. <<Mit jedem Haus, das ein Architekt fertigstellt, porträtiert er seinen Kunden>>

14. <<Ich habe keine Lust zu theoretisieren, zu ersinnen, zu träumen, zu ideologisieren,… Ich habe Lust zu arbeiten>>

28. <<Architekten; wir sind Mediums>>
<<Meine Meinung, meine Kritik ist in meinem Werk>>

11. <<Es sind die Ideen, die Mut machen>>

31. <<Wenn der Sesshafte den Wert der Dinge kennt, dann kennt der Nomade deren Zerbrechlichkeit>>
<<Ich würde gerne Afrika jenseits der Armut, jenseits des Exotischen kennenlernen (und dabei die Schranken überwinden)>>

29. Mohammed: <<Oh, Um Salama! In Wirklichkeit ist das Bauen das am wenigsten Vorteilhafte für einen Gläubigen und es frisst seinen Reichtum auf>>

15. Mies van der Rohe (from Philip Johnson): <<Die Tage der Stadtplanung sind vorüber. Wir müssen bauen, als ob wir in einem Dschungel wären>>

30. <<Für mich zählen nur der Augenblick und die Ewigkeit. Der Blick ist das Wichtige…, um gut zu sehen, müsste man sich in einen Taubstummen verwandeln.
Ich verhielt mich wie ein Dieb in allen Ländern, in die ich gefahren bin… Im Grunde glaube ich, dass wir uns irgendwo zwischen Gauner und Seiltänzer befinden>>

27. <<Leidenschaft und Neugier für Wörter weiterzugeben war für mich wichtiger als das Wissen an sich weiterzugeben>>

34. <<Die Magie der Worte. Es ist der Zauberer, der uns träumen, schweben liess>>

9b. <<Ein Gedicht muss soviel Sinn machen wie ein Geschäftsbrief>>


Quellen zu Kurze Gedanken
1. Denis Hollier (José Luis Mateo, August - Dezember 1990)
35. J.L. Borges (José Luis Mateo, Juli - Oktober 2000)
4. José Luis Mateo, März 1994
5. José Luis Mateo, 22. April 1994
21. Miquel Barceló (José Luis Mateo, Oktober 1997)
8. José Luis Mateo, 21. Juni 1994
19. José Luis Mateo, 11. Juli 1996
11b. W.J.R. Curtis (José Luis Mateo, Oktober 1995)
14b. José Luis Mateo, Oktober 1995 - März 1996
6. José Luis Mateo, 11. Juni 1994
22. Alice im Wunderland, Lewis Caroll: (José Luis Mateo, Ende 1998)
13. José Luis Mateo, 22. November 1995
13c. José Luis Mateo, 22. November 1995
13b. José Luis Mateo, 22. November 1995
20. José Luis Mateo, 18. Juli 1996
24. Renzo Piano (José Luis Mateo, April - Juli 1998)
14. José Luis Mateo, Oktober 1995 - März 1996
28. José Luis Mateo, November 2000
11. Voltaire (José Luis Mateo, Oktober 1995)
31. Titus Burkhardt: El Arte del Islam
(José Luis Mateo, Februar - Mai 2000)
29. Mahoma (José Luis Mateo, November - Januar 2000)
15. José Luis Mateo, Oktober 1995 - März 1996
30. H. Cartier - Bresson (José Luis Mateo, Januar - Februar 2000)
27. Rafael Lapesa (José Luis Mateo, Januar - März 1999)
34. José Luis Mateo, Juli - Oktober 2000
9b. Gabriel Ferrater (José Luis Mateo, September 1994)